Zivildienststellen beim Roten Kreuz frei

Zivildienst kann an 10 Terminen begonnen werden

Gekleidet mit Geriatrieanzug lernen die Zivis, wie es ist, wenn Bewegungen und Sinne aufgrund von Gebrechen oder Alter beeinträchtigt sind. Im Bild: Maximilian Werner (l.) führt seinen Kollegen Danny Lerchster.

Das Österreichische Rote Kreuz Vorarlberg gibt bekannt, dass für die Einrückungstermine April, Mai und Juli noch wenige Plätze frei sind und daher noch weitere Zivildiener einrücken können.

Die neuen Zivis erwartet ein spannendes Einsatzgebiet und eine spannende Zeit - neun Monate, an deren Ende sie nicht nur als ausgebildete Rettungssanitäter mit Erfahrung herausgehen, sondern auch eine Zeit, die ihre soziale Kompetenz reifen lässt. Und manch‘ einer fand aufgrund der umfassenden Einblicke ins Gesundheitssystem und die Rettungsorganisationen schon seine Berufung in eben diesem Berufsfeld.

Beim Roten Kreuz haben potentielle Zivildiener zehnmal im Jahr die Möglichkeit, ihr neunmonatiges Engagement zu beginnen; ausgenommen sind der Februar und Juni.

Ausbildung:

Vormittägliche Theorie und nachmittägliche Praxis wechseln ab. Anschließend folgt ein Praktikum in einer der Rotkreuz-Abteilung vor Ort.

Wer Interesse hat, kann sich gerne beim Landesverband des Roten Kreuzes melden.

Nähere Informationen können unter www.roteskreuz.at/vorarlberg abgerufen werden.

Kontaktmöglichkeit: zivildienst@v.roteskreuz.at oder Tel. 05522 77000 9011, sowie via Facebook

Wussten Sie, dass Zivildiener innert der neun Monate Zivildienst beim Roten Kreuz

erst die Ausbildung zum Rettungssanitäter absolvieren, dabei
100 Stunden Theorie und
160 Stunden Praxis absolvieren und insgesamt
drei Prüfungen ablegen?

dann im Krankentransport und Rettungsdienst
21.000 Kilometer mit dem Einsatzwagen zurücklegen?
rund 800 Einsätze insgesamt haben?
unzähligen Menschen helfen können?
viele Menschen kennenlernen?
jeden Tag Dankbarkeit erfahren?

Gut zu Wissen - Der Weg zum Zivildienst

Beim Roten Kreuz Vorarlberg sind es im Jahr durchschnittlich 250 junge Männer, die ihren Zivildienst im Bereich Rettungs- und Krankentransport absolvieren. Aber wie kommt man nun zu einem solchen Zivi-Engagement?

Nach erfolgter Musterung und ausgestattet mit der Tauglichkeitsbescheinigung, muss der Zivildienstanwärter von sich aus eine Zivildiensterklärung bei der Stellungskommission oder dem Militärkommando, und zwar innerhalb von sechs Monaten nach Musterung und versehen mit einer Begründung, einreichen. Bei positivem Entscheid stellt die zuständige Zivildienstserviceagentur in Wien einen entsprechenden Zivildienstbescheid aus.

Schritt für Schritt

Jetzt kommt die entsprechende Zivildiensteinrichtung ins Spiel; so zum Beispiel das Rote Kreuz Vorarlberg. Dort meldet sich der potentielle Anwärter für den Zivildienst an. Das Rote Kreuz tritt in Kontakt mit der Zivildienstserviceagentur, die dann den entsprechenden Zuweisungsbescheid erstellt und somit das Zivildienstverhältnis begründet. Das Rote Kreuz kann somit den neuen Zivi in seinen Reihen begrüßen – einen Monat vor dem entsprechenden Einrückungstermin erhält der angehende Zivi umfassende Informationen über sein kommendes Engagement im Dienste des Nächsten.

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