Verschärfte Schutzmaßnahmen betreffend COVID-19

Strengere Regeln im Zusammenhang mit Corona

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Von 3. November, 0 Uhr, bis 30. November gelten folgende Corona-Regeln:

Ausgangsbeschränkung von 20 bis 6 Uhr (gilt vorerst bis 12. November)

Das Verlassen des privaten Wohnbereichs ist in dieser Zeit nur noch zu folgenden Zwecken erlaubt:

  • Betreuung und Pflege von Hilfsbedürftigen sowie Ausübung familiärer Rechte (z. B. Gassigehen mit Haustieren).
  • Deckung persönlicher Grundbedürfnisse des täglichen Lebens
  • berufliche Zwecke.
  • physische und psychische Erholung (z. B. Spazieren gehen, Joggen, Radfahren).
  • Abwendung einer Gefahr für Leib, Leben und Eigentum.

Öffentlicher Raum

  • An öffentlichen Orten gilt ein Mindestabstand von 1 Meter zu Personen, die nicht im selben Haushalt leben.
  • In geschlossenen öffentlichen Räumen ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Aus Gesundheitsgründen kann ein Face-Shield getragen werden (kein Kinn-Visier!), aber nur mit ärztlichem Attest. Der Mindestabstand von 1 Meter ist einzuhalten.
  • Der Mindestabstand darf unterschritten werden in Gruppen von bis zu 6 Personen (plus max. 6 Kinder) aus max. zwei verschiedenen Haushalten.

Privater Raum

  • Der unmittelbare private Wohnbereich ist nicht geregelt.
  • Garagen-, Garten,- und Scheunenpartys sind untersagt.

Handel und Dienstleister

  • Der Handel bleibt generell geöffnet. In den Geschäften müssen aber pro Kunde 10 m² zur Verfügung stehen. Bei Geschäften mit weniger als 10 m² Verkaufsfläche ist ein Kunde pro Geschäft erlaubt. Es gilt die Abstands- und Mund-Nasen-Schutz-Pflicht.
  • Kosmetikstudios, Friseure, Masseure etc. können ihre Dienstleistungen weiter anbieten. Da der Mindestabstand oder das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes von KundInnen aber oft nicht eingehalten werden kann, müssen geeignete Schutzmaßnahmen zur Verminderung des Infektionsrisikos getroffen werden.
  • Auf allen Märkten gilt Mund-Nasen-Schutz-Pflicht.

Gastronomie und Hotellerie

  • Restaurants, Gasthäuser, Bars etc. sind bis 30. November geschlossen. Take-away und Lieferservice sind möglich. Die Abholung ist von 6 bis 20 Uhr erlaubt, für Lieferservices gibt es keine zeitliche Beschränkung.
  • Hotels und Beherbergungsbetriebe sind ebenfalls geschlossen. Für Geschäftsreisende, auch Arbeiter auf Montage, gibt es Ausnahmen.

Kultur und Veranstaltungen

  • Veranstaltungen (Theater, Konzerte, Events, Messen etc., aber auch Sportveranstaltungen, Hochzeits- oder Geburtstagsfeiern etc.) sind nicht gestattet.
  • Kulturelle Veranstaltungen ohne Publikum und Probebetrieb, Demos (mit MNS), Betriebsversammlungen und religiöse Events sind erlaubt.

Sport

  • Alle Kontaktsportarten (Fußball etc.) sind untersagt.
  • Sportstätten sind für HobbysportlerInnen geschlossen.
  • Freiluftsportstätten wie Golf- oder Tennisplätze dürfen offenbleiben. Erlaubt sind aber nur noch individuelle Sportaktivitäten, bei denen man nicht mit anderen in Kontakt kommt.
  • SpitzensportlerInnen und ihre TrainerInnen dürfen Sportstätten betreten und ihren Sport beruflich ausüben.
  • Profisport soll nicht mehr vor Publikum stattfinden.

Freizeitbetriebe

  • Fitnessstudios, Hallenbäder, Kinos, Museen etc. sind geschlossen.

Krankenhäuser und Pflegeheime

  • BewohnerInnen dürfen nur eine/-n BesucherIn pro zwei Tagen empfangen. Die BesucherInnen benötigen einen negativen Corona-Test. Ist dies nicht möglich, muss während des gesamten Aufenthalts eine CPA- oder höherwertige Maske getragen werden.
  • Neu aufgenommene BewohnerInnen müssen einen negativen Corona-Test vorweisen.
  • MitarbeiterInnen müssen sich einmal pro Woche einem Covid-Test unterziehen oder ständig eine CPA-Maske tragen.
  • Von den Betreibern ist ein Covid 19-Präventionskonzept zur Minimierung des Infektionsrisikos zu erstellen.

Arbeitsplatz

  • Unternehmen sollen, wenn möglich, auf Homeoffice umstellen.
  • Am Arbeitsplatz muss weiterhin zwischen Personen ein Meter Abstand gehalten werden, sofern es keine anderen Schutzvorkehrungen, wie z. B. Plexiglaswände, gibt. Ist das Abstand­halten nicht möglich und gibt es keine anderen Schutzmaßnahmen, gilt Mund-Nasen-Schutz-Pflicht.

Kindergärten und Schulen

  • Kindergärten, Volksschulen und Unterstufen bleiben weiterhin geöffnet. Es müssen aber zusätzliche Sicherheits- und Präventionsmaßnahmen ergriffen werden:
        - Schulveranstaltungen, wie Exkursionen, Projekttage außerhalb der Schule, usw. finden nicht mehr statt, Ausflüge in den Park oder die Natur sind aber weiterhin erlaubt.
        - Es dürfen keine externen Personen, etwa Lesepaten, mehr eingeladen werden. Ausgenommen sind Personen, die für die Aufrechterhaltung des Betriebs notwendig sind,
           wie etwa Assistenzen für Kinder mit Beeinträchtigungen.
        - Die Schulleitung kann das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes anordnen - für einzelne Schulstufen, oder auch einzelne Klassen.
        - Lehrerkonferenzen dürfen ausschließlich online stattfinden.
        - Den PädagogInnen werden FFP2-Masken zur Verfügung gestellt. Diese Masken mit höherem Schutz können auf freiwilliger Basis im Unterricht getragen werden.
  • Für Oberstufen und Universitäten wird Distance Learnng eingeführt.

Büchereien

  • Bibliotheken dürfen geöffnet bleiben; sie sind nicht vom Betretungsverbot der Freizeiteinrichtungen betroffen.

Öffentlicher Personennahverkehr

  • Die Benützung von öffentlichen Verkehrsmitteln ist erlaubt. In den Verkehrsmitteln, auf U-Bahn-Stationen, an Bushaltestellen, auf Flughäfen etc. sind ein Mund-Nasen-Schutz und der 1-Meter-Abstand Pflicht

Fahrgemeinschaften und Taxis

  • Sie können genutzt werden, wenn in jeder Sitzreihe nur zwei Personen sitzen. Es ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Ausnahmen gibt es für Transporte von Kindergartenkindern oder für Transporte von Menschen mit Behinderungen, wenn dies aufgrund der Anzahl der Fahrgäste sowie beim Ein- und Austeigen erforderlich ist.

Seilbahnen und Gondeln

  • Seilbahnen, Gondeln und Aufstiegshilfen dürfen nicht zu Freizeitzwecken verwenden werden.

Hochzeiten

  • Hochzeiten auf dem Standesamt sind möglich, Hochzeitsfeiern sind untersagt.

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