Pfänder Gipfelkreuz wurde restauriert

Wunderschön und fast wie neu glänzen der Herrgott und das schwere Holzkreuz nach der Restaurierung wieder. Das letztmalig im Jahr 2011 generalüberholte Gipfelkreuz der Pfänderspitze musste auch heuer wieder ausgebessert werden. Wind und Wetter, aber auch kleinere Vandalenakte, hatten dem Kreuz und besonders dem Korpus – ein Werk des im Jahre 1994 verstorbenen Lochauer Künstlers Prof. Hans Nitz – so zugesetzt, dass es wieder an der Zeit war, es gründlich zu restaurieren: Schäden wurden ausgebessert, Risse fachgerecht verleimt, das gesamte Kreuz und der Korpus imprägniert und neu lasiert.

Aufgrund der aktuellen Situation rund um das Corona-Virus wurde auf eine große feierliche Zeremonie bei der Wiedererrichtung des Kreuzes verzichtet. Die kräftigen Männer des Lochauer Wirtschaftshofs sowie Bürgermeister Michael Simma und Altbürgermeister Xaver Sinz ließen es sich jedoch nicht nehmen, diesem besonderen Ereignis beizuwohnen und tatkräftig mit anzupacken. “Denn ohne Gipfelkreuz ist die Pfänderspitze einfach nicht komplett“, so BM Simma.

     

Aus der Geschichte

Am 10. September 1994 wurde das Gipfelkreuz am Pfänder (1.064 m) eingeweiht. Am 11. Oktober 1994 starb der Lochauer Künstler Prof. Hans Nitz, der den wunderbaren Korpus für dieses Kreuz am Pfänder geschnitzt hatte. Es war das letzte große Meisterwerk des anerkannten Künstlers vor seinem Tod, und es war dies auch ein repräsentatives Werk speziell für seine “Heimatgemeinde”. Seit 1965 lebte Prof. Hans Nitz als freischaffender Künstler in Lochau, sein Name, seine Fähigkeiten und sein Schaffen sind weit über die Grenzen seines Heimatdorfs hinaus bekannt geworden. Im In- und Ausland stehen Werke seiner profanen und sakralen Kunst. Das Kreuz auf der Pfänderspitze aber ist in all den Jahren für viele ein Ziel und ein Ort der Besinnung geworden.

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