BH verordnet Einschränkungen beim privaten Schiffsverkehr

Die Bezirkshauptmannschaft Bregenz hat im Rahmen des COVID-19 Maßnahmengesetzes ein Betretungsverbot für die Hafenanlagen am österreichischen Bodenseeufer erschlossen.

In den Gemeinden Lochau, Bregenz, Hard, Fußach, Höchst und Gaißau dürfen ab sofort keine Boote mehr ein- oder ausgewassert oder in Betrieb genommen werden.

Von dieser Verordnung ausgenommen sind Blaulichtorganisationen und die staatliche Fischereibehörde, Fahrten im Bereich der versorgungskritischen Infrastruktur (z.B. Strom- und Wasserversorgung), Maßnahmen, die zur Abwendung einer unmittelbaren Gefahr für Leib, Leben und Eigentum (z.B. Nachschau bei Extremwetterbedingungen) erforderlich sind sowie Berufsfischer in Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit.

Unberührt von der Verordnung sind des Weiteren der laufende Betrieb von Bootswerften, insofern dies nicht das Ein- und Auswassern von Wasserfahrzeugen betrifft, sowie gewerbliche Tätigkeiten bezüglich Kies- und Sandbaggerungen und notwendige Reparatur- und Instandhaltungsarbeiten.

Diese Maßnahmen werden polizeilich überwacht. Eine Zuwiderhandlung ist eine Verwaltungsübertretung und wird mit einer Geldstrafe bis zu EUR 3.600,00 bestraft.

Die Verordnung tritt am 13. April 2020 außer Kraft.

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