Sicherheitstipp: Vergiftung durch Pflanzen
Immer wieder kommt es zu Vergiftungen durch Pflanzen. „Gerade bei Kleinkindern gilt besondere Aufmerksamkeit, da diese vermehrt Dinge in den Mund nehmen. Nicht nur in der freien Natur, auch im heimischen Garten, auf dem Balkon oder in der Wohnung selbst gibt es Pflanzen, die für den Menschen giftig sind“, betont Mario Amann, Geschäftsführer von Sicheres Vorarlberg.
Beachtenswertes beim Umgang mit giftigen Pflanzen
- Iss oder probiere niemals dir unbekannte Pflanzen, Pflanzenbestandteile, Früchte oder Beeren.
- Kontrolliere alle deine Pflanzen (Wohnung, Balkon, Garten) und verzichte auf giftige (wenn Kinder bei dir wohnen). Stell deine Pflanzen grundsätzlich unerreichbar für Kinder auf!
- Meist schmecken giftige Pflanzenteile nicht gut, deshalb spucken Kinder diese gleich aus und nur milde Symptome wie Übelkeit und Erbrechen sind die Folge.
- Wenn aber eine größere Menge verspeist wird (z.B. bei Verwechslung von Bärlauch mit Herbstzeitlosen oder Maiglöckchen, bzw. bei hochgiftigen Pflanzen), kommt es zu schweren Symptomen.
- Nicht nur die aufgenommene Menge, sondern auch Jahreszeit (reif oder unreif) oder Art der Einnahme (gelutscht, zerkaut, …) beeinflussen die Giftigkeit einer Pflanze.
Mögliche Symptome
Werden versehentlich geringe Mengen giftiger Pflanzen bzw. deren Bestandteile eingenommen, kann es zu Schleimhautreizungen und Magen-Darm-Problemen sowie Rötungen, Juckreiz und Bläschen bei Hautkontakt kommen. Sind größere Mengen, bzw. stark giftige Pflanzen verzehrt worden, kommt es unter Umständen zu schweren Symptomen.
Achtung! Bei schweren Vergiftungen und insbesondere bei Kindern (v.a. Kleinkindern) sollte bei jeglicher Einnahme von Giftpflanzen ärztlicher Rat gesucht werden! Kontaktiere am besten frühzeitig die Vergiftungsinformationszentrale unter 01 406 43 43.
Unser Tipp: Speichere dir die Nummer im Handy ab und häng sie zusätzlich gut sichtbar (z. B. an der Kühlschranktüre) auf.
Weitere Informationen und eine Auflistung giftiger Pflanzen sind unter sicheresvorarlberg.at zu finden.
Quelle: Sicheres Vorarlberg