Lochau sucht Ideen für ein zweites Leben des "Festspiel-Papierbötle"
Derzeit steht das Papierboot im Lochauer Hafen neben seinen "Artgenossen" auf dem Trockenen
Das „Papierbötle“, welches während der vergangenen zwei Jahre Teil der Bregenzer Festspiel-Kulisse im Rahmen der Puccini-Oper „Madame Butterfly“ war, wurde der Gemeinde Lochau nach Beendigung der Festpiel-Saison als nachbarschaftliches Geschenk angeboten.
Um das "Festpiel-Papierbötle" vor dem Verschrotten zu bewahren, haben sich die Verantwortlichen der Gemeinde freudig bereit erklärt, das „Papierboot“ in den sicheren Lochauer Hafen zu leiten.
Bürgermeister Frank Matt richtete sodann auch gleich einen Apell via Facebook an die Lochauer Bevölkerung mit der Bitte, alle Ideen zur weiteren Verwendung einzureichen. „Mittlerweile haben uns schon einige gute Ideen erreicht, doch bis zur finalen Entscheidung, wo das Boot seinen endgültigen Platz finden soll und welches „zweite Leben“ ihm zuteilwerden könnte, wird es noch ein wenig dauern. Zum einen steht im Dezember die Verkündung des Siegerprojektes aus dem Europan-Wettbewerb zum „Projekt Hafen neu“ an und zum anderen müssen natürlich erst auch etwaige behördliche Genehmigungen angefragt werden“, erklärt Bürgermeister Frank Matt. „Es bleibt somit noch ein wenig Zeit, sich Gedanken über die Zukunft unsere „Papierbootes“ zu machen.
Derzeit steht das „Papier“-Boot, welches der Bezeichnung nach leicht und fragil zu sein scheint, im Lochauer Hafen auf dem Trockenen. „Der Kern des Bootes besteht aus einem robusten Stahlunterbau, welcher mit Polyester überzogen wurde. Bei einer Länge von 10,6 Metern kommt das Boot auf stolze sechs Tonnen“, erklärt Wirtschaftshofleiter Willi Hane, der den Transport des Bootes über den See mit organisiert hat. Diese Gegebenheiten dürfen bei der finalen Entscheidung über die Zukunft des neuen „Lochauer Papierbötle“ jedenfalls nicht außer Acht gelassen werden.
Ihre Ideen zum "Lochauer Papierbötle" senden Sie bitte per Mail an redaktion@lochau.at